Søren Kierkegaard

In Ludwig Siep, Heikki Ikaheimo & Michael Quante (eds.), Handbuch Anerkennung. Springer. pp. 159-166 (2018)
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Abstract

In Kierkegaards Werk stellt ‚Anerkennung‘ keinen Schlüsselausdruck dar, wenngleich er mehrfach gebraucht wird. Dennoch lassen sich mindestens drei Dimensionen eines Anerkennungsbegriffs identifizieren. Erstens stellt Kierkegaard die Pflicht oder Bereitschaft zur Anerkennung anderer Menschen als ethisch zu respektierende Größe heraus und hebt auch die für die Sozialisation relevanten Aspekte solcher Anerkennungsverhältnisse hervor. Näher buchstabiert Kierkegaard zweitens Anerkennung in der Dimension einer christlichen Liebesbeziehung aus und fokussiert auf die für den einzelnen mit der Aufnahme einer solchen Anerkennungsbeziehung einhergehende Verpflichtung. Drittens fundiert Kierkegaard diese beiden Dimensionen in der Struktur des Selbstbewusstseins und dem in dieser liegenden Gottesbezug, dessen Anerkennung fundamental für einen gelingenden menschlichen Lebensvollzug sein soll.

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